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Bienenelfe (Mellisuga helenae), auch Kubaelfe, Hummelkolibri, Bienenkolibri oder Elfenkolibri genannt.


Diese kleinen Kolibris messen von Schwanz bis Schnabel ca. 5–7 cm, in der Regel werden Weibchen bis zu 7 cm, Männchen nur um die 6 cm groß. Mit einem Gewicht von etwa 2 Gramm sind sie leichter als eine Straußenfeder. Sie haben einen Herzschlag von 300 bis 500 Schlägen pro Minute - eine unglaubliche Leistung für so ein kleines Herz.



Nahrung


Die Bienenelfe ernährt sich ausschließlich von Nektar. Diesen saugt sie durch eine lange, an der Spitze gespaltene und strohhalmförmige Zunge auf, die doppelt so lang wie der dünne Schnabel der Bienenelfe ist. Dabei schwebt sie mit über 90 Flügelschlägen pro Sekunde in der Luft vor der Pflanze. Mit dem Nektar werden auch Pollen aufgenommen, die dadurch von Blüte zu Blüte transportiert werden. Somit hat die Bienenelfe eine wichtige Rolle in der Bestäubung von Pflanzen. Die Anzahl der besuchten und bestäubten Blüten kann bei 1500 Blüten pro Tag liegen.


Vorkommen


Die Art ist auf der Karibikinsel Kuba endemisch. Dort findet man sie heute nur noch in drei weit auseinander liegenden Gebieten. Ich habe die Bienenelfe im bewaldeten Bereich der Zapata-Halbinsel an Kubas Südwestküste gefunden. Also, der Guide hat sie gefunden, ohne einen ortskundigen Vogelexperten findet man diese kleinen Kolibris wohl nicht.


Entdeckung


Die Bienenelfe wurde 1844 vom deutschen Naturforscher Johann Christoph Gundlach entdeckt, aber von Juan Lembeye erstmals wissenschaftlich beschrieben (veröffentlicht 1850).

Die Bienenelfe - der kleinste Vogel der Welt