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Nasenaffen eine Laune der Natur

Es gibt eine Menge lustig aussehender Affenarten, aber der Nasenaffe ist wohl die Nummer 1. Er hat eine riesige Nase, einen dicken Bauch und es sieht aus, als hätte er eine Weste mit Kapuze an.

Der „Liger“ ein Mix aus Löwe & Tiger

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Liger: Die größte Raubkatze der Welt

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Liger sind Hybride, die aus der Kreuzung eines männlichen Löwen (Panthera leo) und eines weiblichen Tigers (Panthera tigris) hervorgehen. Es existiert kein wissenschaftlicher Name der Mischform, eine mögliche Bezeichnung lautet Panthera leo x tigris. Der Begriff „Liger“ ist ein Kofferwort, das sich aus den Namen der Elterntiere ableitet. Das biologische Gegenstück zum Liger ist der Töwe (Tigon), welcher Nachkomme eines männlichen Tigers und einer Löwin ist.

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Liger kommen nicht in freier Wildbahn vor, sondern werden in Gefangenschaft gezüchtet. Männliche Tiere sind unfruchtbar, so dass eine Fortpflanzung nicht möglich ist, weshalb Liger keine eigene Art darstellen. Vom Aussehen und Verhalten her weisen sie sowohl Löwen- als auch Tigermerkmale auf. Auffällig an Ligern ist ihre Größe, die sie in eine Reihe mit den größten Katzenarten der Erdgeschichte stellt und auch andere Großkatzenhybride übertrifft.

Steckbrief

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Nasenaffe (Nasalis larvatus)

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Unterfamilie:

Schlank- und Stummelaffen

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Familie:

Meerkatzenverwandte

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Vorkommen:

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Der Nasenaffe lebt ausschließlich auf der indonesischen Insel Borneo.

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Beschreibung:

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Der Nasenaffe erreicht eine Körpergröße von 65 bis 75 cm, bei einem Gewicht von 16 bis 22 kg. Die Weibchen sind nur halb so schwer, mit 8 bis 12 kg.

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Das auffälligste Merkmal ist die riesige gurkenförmige Nase der Männchen. Die Weibchen haben eine lustige Stupsnase.

Das haarlose Gesicht bei den Alttieren ist hautfarbend und bei Jungtieren bläulich bis schiefergrau.

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Lebensweise:

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Die Nasenaffen leben in Gruppen von 5 bis 30 Tieren. Die Gruppen bestehen aus einem Männchen und mehreren Weibchen. Es gibt aber auch sogenannte Jungesellengruppen, in denen nur Männchen leben.

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Die Nasenaffen leben nie weit weg vom Wasser, denn sie sind die besten Schwimmer unter den Affen. Sie können sogar bis zu 20 Meter weit tauchen.

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Am Morgen und am Vormittag sind die lustigen Gesellen nicht sehr aktiv.

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Wozu die große Nase?

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Man geht davon aus, dass es sich um ein „Schönheitssymbol“ handelt. Um so größer die Nase des Männchens um so beliebter ist es bei den Weibchen. Besser riechen als andere Affenarten können die Nasenaffen trotz der Supernase allerdings nicht.

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Nahrung:

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Die Nasenaffen fressen hauptsächlich Blätter und Früchte.

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Fortpflanzung:

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Etwa 170 Tage nach der Paarung kommt meist ein einzelnes Jungtier zur Welt. Sieben Monate wird das Junge gesäugt. Die Jungtiere erreichen ihre Geschlechtsreife erst mit etwa 6 bis 7 Jahren.

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Haltung in Zoos:

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Die Haltung dieser Affen in Zoos ist recht schwierig, der erste Zoo dem die Nachzucht der Nasenaffen gelungen ist, (außerhalb Indonesiens), war der Zoo in San Diego (USA).

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